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Ziel der Evaluation des Lehrangebots ist die Überprüfung der Lehre im Hinblick auf Akzeptanz, Lernerfolg und Wissenstransfer. Die Erhebung der Evaluationsdaten erfolgt sowohl quantitativ als auch qualitativ. Grundlage für die Beurteilung der Qualität und Wirkung der Lehrveranstaltungen ist die studentische Evaluation.
Die Basler Ausbildung verfolgt das Ziel, Exzellenz in Wissen (kognitive Ebene), Fertigkeiten (psychomotorische Ebene) und Haltungen (affektive Ebene) zu erreichen. Dies erfolgt durch integrierte Themenblöcke sowie durch
• die Einbeziehung der Hausarztmedizin in das Curriculum,
• die Förderung wissenschaftlich interessierter Studierender,
• die Förderung des lebenslangen Lernens durch geeignete Lehrformen und
• die Stärkung des Praxisbezugs.
Daraus ergibt sich eine klar strukturierte didaktische Konzeption:
• Kognitive Inhalte werden vorwiegend in Vorlesungen, Seminaren und Tutoriaten vermittelt.
• Affektive Inhalte werden in Kursen, im Arzt-Patienten-Unterricht (AP-Unterricht), in Wahlprojekten und im Einzeltutoriat (ET) gefördert.
• Psychomotorische Inhalte werden im AP-Unterricht, in Kursen, im ET, in Praktika sowie im Skills Lab vermittelt.
Das Evaluationskonzept ist auf diese Zielsetzungen abgestimmt und parallel zum Prüfungskonzept entwickelt worden. Es ist in das universitäre Qualitätsmanagementsystem eingebettet; die Evaluationsergebnisse werden jährlich in Gesprächen zwischen Studiendekanat und Prorektorat Lehre diskutiert.
In den verschiedenen Studienbereichen werden auf die jeweiligen Lehrveranstaltungen abgestimmte standardisierte Fragebögen eingesetzt. Ergänzend dazu wird jährlich eine Befragung der Absolvierenden durchgeführt, die eine retrospektive Gesamtsicht auf das Studium ermöglicht.
Die wiederholte Anwendung dieser Instrumente ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Validierung der Evaluation und bildet zugleich die Grundlage für die fortlaufende Anpassung und Optimierung der Lehrveranstaltungen.
Die Rückmeldung der Evaluationsergebnisse an die Lehrenden unterstützt diese dabei, ihre Lehre an den didaktischen und curricularen Zielsetzungen auszurichten und die Erreichung der gesetzten Lernziele zu überprüfen.
Ergänzend zur quantitativen Datenerhebung ist eine qualitative Rückmeldung implementiert. Diese ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit didaktischen Konzepten und konkreten Fragestellungen aus der Lehre.
Aufgrund der Themenblockstruktur des Curriculums findet jeweils zum Abschluss eines Themenblocks eine Feedbackrunde statt. Daran beteiligt sind eine von den jeweiligen Jahreskursen beauftragte Kontaktgruppe, die verantwortlichen Themenblockleiter*innen sowie Mitarbeitende des Studiendekanats.
Grundlage der Feedbackrunden bilden standardisierte Fragebögen, die an alle Studierenden eines Studienjahres versandt werden. Die Kontaktgruppen präsentieren die Ergebnisse in den Sitzungen. Die Rückmeldungen erfolgen persönlich, direkt und offen und können auch subjektive Einschätzungen beinhalten.
Die Protokolle der Kontaktgruppensitzungen werden den verantwortlichen Themenblockleiter*innen für die Planung des Folgejahres zur Verfügung gestellt; auf dieser Basis werden konkrete Verbesserungen und Anpassungen eingefordert. Zentrale Ergebnisse werden zudem an die Studierenden des jeweiligen Studienjahres zurückgespielt.
Die im Rahmen der Evaluationen erhobenen Daten werden zunächst in standardisierten Berichten aufbereitet. Für die Veröffentlichung auf der Webseite werden daraus ausgewählte Ergebnisse zusammengefasst und in eigenständigen Evaluationsberichten dargestellt.
Aktuell ist der Bericht zur Absolvierendenbefragung verfügbar; weitere Berichte folgen.
Ergebnisbericht der Absolvierendenbefragung 2025
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