Prüfungen

Multiple Choice- Prüfungen auf iPad (verantwortlich V. Exner)

Mit diesen schriftlichen Prüfungen auf iPad werden vornehmlich kognitives Wissen und dessen Anwendung (Fallvignetten) abgefragt. Zu diesem Zweck erstellen die Dozierenden auf der Basis ihres vorwiegend in der Vorlesung vermittelten Lernstoffs sogenannte MC-Fragen, die in einem Pool gesammelt, kontinuierlich überarbeitet und aktualisiert werden.

In Basel werden 2 verschiedene Typen standardisierter Fragen verwendet: Die Kandidaten müssen aus 5 vorgegebenen Antworten die einzig richtige oder die einzig falsche Lösung auswählen (Fragetyp A pos/ A neg). Oder sie müssen jeweils 4 Aussagen zu einer Thematik unabhängig voneinander auf ihre Richtigkeit hin überprüfen (Fragetyp K prim). Instruktionen zu den 2 Standardfragetypen

Die Beantwortung der Fragen erfolgt durch entsprechende Markierungen auf dem iPad.

Eine MC-Prüfung findet jeweils am Ende des Semesters statt (d.h. 2 MC-Prüfungen/ Studienjahr, Ausnahme 5. Studienjahr), dauert 4 bis 4.5 Stunden und besteht aus insgesamt 120 bis 150 MC-Fragen zu den Lehrveranstaltungen (Themenblock, Thementag, etc.) des vergangenen Semesters. Die Verteilung der Fragen richtet sich nach dem studentischen Lernaufwand, der mit den einzelnen Lehrveranstaltungen verbunden ist.

Jede MC-Prüfung wird für sich gewertet. Dazu wird die Bestehensgrenze adaptiv berechnet, d.h. es erfolgt eine Anpassung der Bestehensgrenze entsprechend dem aktuellen Schwierigkeitsgrad der Prüfung (Rasch-Verankerung).

Objective Structured Clinical Examination (OSCE) (verantwortlich J. Tielsch)

Mit dieser Prüfungsform werden vornehmlich klinische Fertigkeiten, Beurteilungskompetenz, Arzt-Patienten Kommunikation und Problemlösungskompetenz geprüft. Der OSCE ist als Postenlauf organisiert. Dabei erfolgt in jedem Posten die Beurteilung des Kandidaten durch einen Examinator anhand einer Checkliste. Die Bestehensgrenze eines Postens richtet sich nach dessen Schwierigkeitsgrad.

BACHELOR-OSCE: Für das Gesamtbestehen müssen 2/3 der Posten bestanden werden und jeder nicht bestandene Posten mit einer Leistung unter 2/3 der Bestehensgrenze muss formativ repetiert werden.

MASTER-OSCE: Neben den o.g. Fertigkeiten besteht ein weiterer Teil des OSCEs aus Kurzantwort-Fragen auf dem iPad. Die Auswertung dieser Aufgaben erfolgt nach einem vorgegebenen Antwortraster. Die Bestehensgrenze pro Posten ist hier auf 60% festgelegt. Die Gesamtbestehensgrenze der Prüfung im MA ergibt sich aus der Summe der Bestehensgrenzen der einzelnen Posten.

Portfolio (verantwortlich G. Voigt)

Das Portfolio als Prüfungsform wurde zur Überprüfung von Reflexion für den Bereich soziale und ethische Kompetenz eingeführt, als Operationalisierung der Ausbildungsdimension "Haltungen". Entsprechend der Vorgaben der Lehrveranstaltungsverantwortlichen halten die Studierenden schriftlich ihre Erfahrungen, Eindrücke etc. fest, bzw. diskutieren gemäss Kursvorgaben einen z.B. ethischen Sachverhalt. Die Bestehensgrenze eines Portfolios wurde auf 60% der zu erreichenden Punkte festgelegt. Gibt es mehrere Portfolios pro Jahr, werden die Ergebnisse zusammengerechnet.

Weitere Informationen zu den Fakultären Prüfungen finden Sie auf: OLAT

Informationen zu den Eidgenössischen Prüfungen finden Sie auf der homepage des Bundesamtes für Gesundheit unter: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/berufe-im-gesundheitswesen/medizinalberufe/eidgenoessische-pruefungen-universitaerer-medizinalberufe/eidgenoessische-pruefung-in-humanmedizin.html

 

Zuständigkeiten für Leistungsüberprüfungen

Humanmedizin 1.-6.Studienjahr und Zahnmedizin 1.-2.Studienjahr:

Prof. Dr. med. Frank Zimmermann (Studiendekan und Vorsitzender der Prüfungskommission Humanmedizin) / Volker Exner, lic. phil. (Psychologie) et dipl. theol.

Zahnmedizin ab 3.Studienjahr:

Prof. Dr. J.C. Türp, Präsident der Prüfungskommission / Frau Prof. Dr. N.U. Zitzmann, Studiengangsleitung Zahnmedizin

Sportwissenschaften:

Prof. Uwe Pühse

Pflegewissenschaft:

Prof. Sabina De Geest